Die Juroren

Professor für sinfonisches Orchesterdirigat an der „Sibelius Akademie“, Helsinki Atso Almila studierte Posaune und Orchesterdirigieren bei Prof. Jorma Panula an der Sibelius Akademie Helsinki und erhielt sein Abschlussdiplom 1979. Er…
Chefdirigent “Koninklijke Muziekkapel van de Luchtmacht” Matty Cilissen studierte neben Klassischer Philologie (Latein) und Mathematik auch Musik und erlangte Diplome in den Fächern Querflöte, Musiktheorie und dem Dirigieren für Sinfonieorchester…
Generalmusikdirektor „Augsburger Philharmoniker“ Domonkos Héja wurde 1974 in Budapest geboren, wuchs in einer Musikerfamilie auf und spielte Klavier, Bratsche und Schlagzeug. 1998 schloss er erfolgreich die Studiengänge Dirigieren und Schlagzeug…
Leiter „3BA Concert Band“ Thomas Ludescher absolvierte die Studien Trompete, Musikpädagogik, Komposition und Dirigieren am Landeskonservatorium Feldkirch, an der Musikuniversität Wien und an der Musikhochschule Augsburg - Nürnberg. 1996 feierte…
Künstlerisches Wirken Irene Anda wurde in Kongsberg (Norwegen) geboren. Sie begann ihre musikalische Ausbildung am Stavanger Musikkonservatorium mit dem Klavier als ihr Hauptinstrument. Im Jahr 2006 begann sie das Studium…
Leiter „Musikkorps der Bundeswehr“ Herr Oberstleutnant Christoph Scheibling wurde 1969 im oberbergischen Wipperfürth geboren. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er im Alter von 8 Jahren auf den Instrumenten Klavier und…

Vielseitigkeit & Brillanz

Welche Fähigkeiten und Eigenschaften bringt ein „Siegertyp“ eines Dirigentenwettbewerbs mit? Die Antwort finden die Juroren durch gezieltes Beobachten und Zuhören. Was zählt sind das sichtbare, technische Dirigat und die Wirkung der eigenen Persönlichkeit. Beides spiegelt sich als direkt hörbares Resultat in der Interpretation und im Klang des Orchesters wider.

Die erfahrenen Juroren bewerten im sechstägigen Ausscheidungsverfahren vielfältige und vielschichtige Kriterien, wie:

  • Vielseitigkeit: Umgang mitden unterschiedlichen Orchesterformen, Instrumentierungen und Klangfarben

  • Interpretation der Partitur: das Transportieren und Umsetzen der Interpretation. Die Intention des Komponisten ist dabei führend. Der Dirigent soll die Musik erneut zum Leben erwecken.

  • Schlagtechnik als nonverbales Kommunikationsmittel

  • Probetechnik und Probearbeit: Orchesterkontakt, Umgang mit den Musikern

  • Gestaltung des Orchesterklangs: Weitergabe des eigenen, innerenmusikalischen Gefühls durch Gestik, Mimik- und Körpersprache

Ästhetische Leistung am Pult, Gespür und Fingerspitzengefühl, der Umgang mit vielschichtigen Situationen und Menschen und das Schaffen einer tiefen musikalischen Atmosphäre, die als Begeisterung auf die Zuhörer überspringt — das sind die Qualitäten authentischer Dirigentenpersönlichkeiten.